TrueURL
TrueURL

Menü

Kostenlos · Ohne Anmeldung · Läuft im Edge-Netzwerk von Cloudflare

URL-Redirect-Checker & URL-Expander

Fügen Sie einen beliebigen Link ein, um seine komplette Weiterleitungskette und die Ziel-URL zu sehen, ohne ihn im Browser zu öffnen. Zu jedem Hop werden Statuscode, Antwort-Header und Antwortzeit angezeigt.

  • Jeder Hop mit Status, Headern und Antwortzeit
  • Erkennt Meta-Refresh- und JavaScript-Weiterleitungen
  • Frei wählbare Methode, Header, Cookies und User-Agent

Weitere Redirect-Tools

Spezialisierte Checker für jede Art von Weiterleitungsproblem.

So funktioniert der Redirect-Checker

Sobald Sie auf „Prüfen“ klicken, wird die URL an den Checker von TrueURL gesendet, der im globalen Edge-Netzwerk von Cloudflare läuft. Der Checker ruft die URL mit deaktivierten automatischen Weiterleitungen auf und wertet die Antwort aus. Handelt es sich um eine Weiterleitung, löst er den Location-Header auf und ruft die nächste URL ab – Hop für Hop, bis er eine Seite ohne Weiterleitung, einen Fehler, eine Weiterleitungsschleife oder das Limit unter „Max. Hops“ erreicht.

Ihr Browser ruft die geprüfte URL nie selbst auf. So können Sie Kurzlinks, Tracking-Links oder unbekannte Links gefahrlos untersuchen. Neben HTTP-Weiterleitungen mit 3xx-Codes erkennt der Checker auch Meta-Refresh-Tags und einfache JavaScript-Weiterleitungen in HTML-Seiten und kennzeichnet sie entsprechend, denn solche clientseitigen Weiterleitungen übersieht man mit Kommandozeilen-Tools leicht.

So lesen Sie die Ergebnisse

  • Ziel-URL: Hier landet der Link nach dem letzten Hop, samt Statuscode. Ein 200 OK bedeutet, dass die Zielseite normal geladen wurde.
  • Weiterleitungskette: eine Zeile pro Hop mit URL, HTTP-Methode, Statuscode, Antwortzeit und dem Location-Wert, auf den der Hop verweist. Zu jedem Hop sehen Sie außerdem alle Antwort-Header und die Namen der gesetzten Cookies.
  • Warnungen: Hinweise auf temporäre Weiterleitungen, Downgrades von HTTPS auf HTTP, Ketten mit mehr als drei Weiterleitungen, eine Ziel-URL auf einer anderen Domain, clientseitige Weiterleitungen und Seiten, die nach einer Bot-Prüfung aussehen. Eine Weiterleitungsschleife, das Erreichen von „Max. Hops“ oder ein fehlgeschlagener Hop wird als Ergebnis der Prüfung angezeigt.
  • Teilen, kopieren und exportieren: Kopieren Sie die Ziel-URL, teilen Sie einen Link, der dieselbe URL erneut prüft (ohne Ihre erweiterten Einstellungen), oder exportieren Sie das Ergebnis.

Erweiterte Einstellungen für realistische Tests

Öffnen Sie den Bereich Erweiterte Einstellungen, wenn die Standardanfrage nicht ausreicht:

  • HTTP-Methode: GET (Standard), HEAD oder POST mit Anfragetext (Body). Für die weiteren Hops gelten die Regeln des Browsers: Nach einem POST geht es bei 301, 302 oder 303 mit GET weiter, während 307 und 308 Methode und Body beibehalten. HEAD-Antworten haben keinen Body, daher lassen sich Meta-Refresh- und JavaScript-Weiterleitungen mit HEAD nicht erkennen.
  • Max. Hops: Abbruch nach 1 bis 50 Weiterleitungen. Der Standardwert 20 entspricht dem Limit von Chrome und Firefox.
  • Benutzerdefinierter User-Agent: Lassen Sie das Feld leer, um einen aktuellen Desktop-Chrome zu verwenden, oder wählen Sie eine Vorlage wie Safari auf dem iPhone, Chrome auf Android, Googlebot, Bingbot, die Linkvorschau-Bots von Facebook und X oder curl.
  • Benutzerdefinierte Anfrage-Header und Cookies: Bilden Sie Weiterleitungen nach, die von Sprache oder Login abhängen, zum Beispiel mit Accept-Language: de oder einem Session-Cookie. Header, die eine andere Client-IP-Adresse vortäuschen würden, etwa X-Forwarded-For, werden nicht gesendet. Cookies, die entlang der Kette gesetzt werden, bleiben wie im Browser für spätere Hops erhalten.
  • Clientseitige Weiterleitungen: Legen Sie fest, ob Meta-Refresh- und JavaScript-Weiterleitungen verfolgt oder nur gemeldet werden.
  • SSL-Fehler ignorieren: Das Edge-Netzwerk von Cloudflare validiert Zertifikate immer, daher lässt sich ein fehlerhaftes Zertifikat damit nicht überspringen. Stattdessen wird das TLS-Problem bei dem Hop gemeldet, bei dem es auftritt.

Warum ein Ergebnis von Ihrem Browser abweichen kann

TrueURL sendet eine saubere Anfrage aus einem Cloudflare-Rechenzentrum – ohne Browserverlauf, ohne angemeldete Sitzung und ohne Cookies, sofern Sie keine hinzufügen. Standardmäßig gibt sich der Checker als Desktop-Chrome aus und fordert englische Inhalte an (Accept-Language: en-US). Websites, die nach Land, Sprache, Gerät oder Login-Status weiterleiten, schicken den Checker deshalb womöglich an ein anderes Ziel als Sie selbst. Mit den Einstellungen für User-Agent, Header und Cookies können Sie Ihre Situation nachstellen. Länderbasierte Weiterleitungen hängen dagegen davon ab, wo die Website die IP-Adresse von Cloudflare verortet, und darauf haben Sie keinen Einfluss. Denken Sie außerdem daran, dass Ihr Browser eine alte 301-Weiterleitung im Cache haben kann.

Manche Websites blockieren automatisierte Anfragen aus Rechenzentren und Edge-Netzwerken oder schalten eine Prüfung vor. Sieht eine Antwort nach einer Bot-Prüfung oder Challenge-Seite aus (etwa „Just a moment...“), markiert TrueURL sie, denn das eigentliche Ziel liegt dann hinter der Challenge verborgen und wurde nicht erreicht.

Wer TrueURL nutzt

Häufige Fragen

Was ist eine URL-Weiterleitung?

Eine URL-Weiterleitung teilt einem Browser oder Crawler mit, dass der angeforderte Inhalt unter einer anderen Adresse liegt. Der Server antwortet mit einem 3xx-Statuscode und einem Location-Header, und der Client ruft daraufhin die neue URL auf. Websites setzen Weiterleitungen ein, wenn Seiten umziehen, sich die Domain ändert, HTTP auf HTTPS umgestellt wird oder ein Kurzlink auf eine lange URL verweist. Seiten können auch im HTML weiterleiten, per Meta-Refresh-Tag oder JavaScript.

Warum sollte ich URL-Weiterleitungen prüfen?

Um genau zu wissen, wohin ein Link führt und auf welchem Weg. Website-Betreiber stellen sicher, dass alte URLs mit einer einzigen permanenten Weiterleitung auf der richtigen Seite landen, dass HTTP auf HTTPS weiterleitet und dass es keine Schleifen oder defekten Hops gibt. Alle anderen können einen Kurzlink, Affiliate- oder Tracking-Link prüfen, bevor sie ihn anklicken. Unsere Anleitung URL-Weiterleitungen prüfen behandelt außerdem curl und die Entwicklertools im Browser.

Was ist der Unterschied zwischen 301- und 302-Weiterleitungen?

Der Statuscode 301 bedeutet, dass die Seite dauerhaft umgezogen ist: Browser dürfen die Weiterleitung zwischenspeichern, und Suchmaschinen indexieren die neue URL und übertragen Signale wie Links auf sie. Der Code 302 steht dagegen für eine temporäre Weiterleitung, daher bleibt meist die ursprüngliche URL im Index. Verwenden Sie für dauerhafte Umzüge 301 (oder 308). Unser Leitfaden zu HTTP-Statuscodes für Weiterleitungen vergleicht alle Varianten.

Speichert TrueURL die URLs, die ich prüfe?

Nein. Die URL und Ihre Einstellungen werden nur für die Prüfung an unseren Checker im Netzwerk von Cloudflare gesendet, und das Ergebnis geht direkt an Ihren Browser zurück. Wir speichern weder Prüfergebnisse noch einen Verlauf der getesteten URLs. Cloudflare bewahrt technische Logs der Anfragen an unseren Checker für kurze Zeit zur Fehlerbehebung auf. Ihre erweiterten Einstellungen werden nur in Ihrem eigenen Browser gespeichert; Cookie-Werte, Header-Werte und Anfragetexte (Bodys) werden nie gespeichert. Einzelheiten finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Kann ich mehrere Weiterleitungen gleichzeitig prüfen?

Ja. Der Bulk-Redirect-Checker prüft bis zu 100 URLs in einem Durchgang und exportiert die Ergebnisse als CSV oder JSON. Für eine ganze Website liest der Sitemap-Redirect-Checker Ihre XML-Sitemap ein und prüft bis zu 500 der darin enthaltenen URLs.

Was sagt die Antwortzeit aus?

Das ist die Zeit vom Senden der Anfrage für einen Hop bis zum Eintreffen seiner Antwort-Header, gemessen im Cloudflare-Rechenzentrum, das die Prüfung ausgeführt hat. Bei Bedarf enthält sie DNS-Abfrage und Verbindungsaufbau sowie die Verarbeitungszeit des Servers. Jeder Hop fügt einen solchen Roundtrip hinzu, bevor die endgültige Seite überhaupt zu laden beginnt – deshalb sind kurze Ketten wichtig. Der Weiterleitungs-Latenztest stellt das als Wasserfalldiagramm dar.

Welche Risiken bergen Kurzlinks?

Ein Kurzlink verbirgt sein Ziel. Er kann daher ebenso leicht auf eine Phishing-Seite, einen Malware-Download oder eine Betrugsmasche führen wie auf eine seriöse Website. Genau deshalb setzen Angreifer Kurzlinks gern in E-Mails, SMS und Social-Media-Beiträgen ein. Wenn Sie den Link vorher auflösen, sehen Sie die tatsächliche Ziel-URL und jede Domain, über die er läuft.

Welche URL-Kürzer kann TrueURL auflösen?

Jeden URL-Kürzer, der mit Standard-HTTP-Statuscodes, einem Meta-Refresh oder einer einfachen JavaScript-Weiterleitung arbeitet. Dazu gehören große Dienste wie Bitly (bit.ly), TinyURL, X (t.co), Rebrandly, Ow.ly, Is.gd und Buffer (buff.ly) sowie markeneigene Kurz-Domains. Links, die mehrere URL-Kürzer durchlaufen, werden bis zum Ende verfolgt. URL-Kürzer, die vor der Weiterleitung eine Werbung, eine Warnung oder ein CAPTCHA anzeigen, lassen sich nicht automatisch auflösen; die Kette endet dann auf dieser Seite.

Aus dem Blog

Ratgeber zum Prüfen von Weiterleitungen und zur Wahl des richtigen Statuscodes.

Alle Artikel